RBB
Felix 02.08.2002 – 28.01.2012
Mit hartem Dröhnen ist das
schwere Tor der Erde
hinter dir ins Schloss gefallen.
Ich lege lauschend an den
Spalt mein Ohr und höre
drüben deine Schritte hallen.
Der Klang stehlt mir das Herz
so hart es litt und schlägt
den Lärm des Tages nieder.
Du drüben und ich hier,
wir halten Schritt und treffen uns
am gleichen Ziele wieder.
Grabinschrift in Uffhofen/Rheinhessen
Felix ist der Sohn von Tabbsy und ist am 02.08.2002 unter unserem Bett geboren. Er ist ein ganz verschmuster und braucht die meiste Aufmerksamkeit von allen Tieren die wir haben. Er ist sicher einer von wenigen Katern der Selbstgespräche führt, wenn ihm etwas nicht passt verlässt er den Raum, jault, regt sich auf und kommt dann wieder. Er ist aber auch sehr geduldig und teilt nur selten mal aus. Draussen ist das jedoch genau anders, er passt auf wie ein Lux und Markiert dann auch schonmal gerne die Hecke. Für die grosse Jagd ist er nicht wirklich bestimmt…für ihn darf es gerne mal eine Motte oder Fliege sein, mehr aber auch nicht! Begleitet seine Mama aber sehr gerne bei der Jagd und ist sofort zur stellen wenn sie was wittert. Im Sommer 2009 hat sich Felix für das Leben draussen entschieden…Tag & Nacht! So haben wir ihn draussen ein kleines Wohnzimmer eingerichtet.
Der 28.01.2012 fing ganz normal an. Felix kam rein um Guten Morgen zu Miauen und sein Guten Morgen Kuss zu holen. Dann ging er wie immer raus, hat an seinem Platz gefressen und kam wieder rein um es sich auf dem Sofa bequem zu machen. Kam zu mir, schmuste und fing an sich zu putzen. Auf einmal fing er fürchterlich an zu Krampfen und war nicht mehr ansprechbar. Kurz darauf fiel er hinten über und war “weg” . Einmal konnten wir ihn noch wiederbeleben aber auf dem Weg zum Notdienst ist er in meinem Arm gestorben. Der Tierarzt hat noch sein möglichstes getan aber hatte keine Chance mehr . . . . er ist tot.
***
Henry 01.01.1996 – 28.12.2010
Sir Henry
Jahre ohne Zuversicht
verwunden, aber töten nicht,
bis dich die Richtigen entdecken
und deine Lebenskräfte wecken.
Deiner kleinen Seele Wunden
heilen Monate, nicht Stunden,
du dankst das stetige Bemühen
damit, zuhause aufzublühen.
Man staunt, dass du dich nicht versteckst,
sondern Streich nach Streich ausheckst,
will man dir die Leviten lesen,
dann sagt dein Blick: „Bin’s nicht gewesen!“
Deine Vergangenheit verblasst,
hast aufgeholt, was jung verpasst,
frisst rasch ein großes Kuchenstück
vom unbeschwerten Hundeglück.
Adeliger kleiner Mann,
alles, was man tuen kann,
hat man getan, bis an den Schluss,
als leider kam, was kommen muss.
Du, Katja, Roman, deine Brüder,
ihr seht euch eines Tages wieder,
ein Blick, ein Stutzen, dann Erkennen
und um Himmelsseen rennen.
(Geschrieben von Sarah J.)
***
Emmi Sommer 2007 – 28.08.2010
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum
von vielen Blättern eines,
das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war ein Teil von unserem Leben,
drum wird dies eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.
Unsere Emmi “Ronja Räubertochter”!
Emmi kam als kleiner Notfall Anfang 2009 zu uns. Sie wurde im Sommer 2007 mit Mama und 2 weiteren Geschwistern einfach nach dem Umzug der Vorbesitzer im Alter von nur ein paar Tagen im Haus zurückgelassen. Die arme Maus wurde dann im Katzenhaus nur gemobbt, sie haben sie einfach nicht in ruhe gelassen. So hat sich Emmi nur noch verkrochen und man hat sie kaum noch gesehen. Also haben wir die kleine aufgenommen. Hier zuhause angekommen haben wir sie auch lange nicht gesehen aber nach einigen Wochen hat sie sich schon sehr gut eingelebt und geniesst das Leben nun in vollen Zügen. Aus dem armen schüchternen Mädchen wurde in kurzer Zeit ein Selbstbewusste Katze und machte das Haus unsicher! Am 15.Juni 2009 ist und Emmi jedoch irgendwie aus dem Katzengehege ausgebrochen. Nach 4 Wochen unendlichen wartens tauchte sie wieder auf aber hat sich, bis zum Winter, für das Leben draussen entschieden. Sie liess sich ab und zu mal sehen, frass und schlief mal draussen in der Hütte aber ging dann wieder auf Tour. Je Kälter es wurde desto häuslicher wurde auch Emmi aber sie geniesst weiterhin ihre Freigänge. Freiheit die sie sich verdient hat und wir lassen sie! Aber von nun an hat sie den Spitznamen “Ronja Räubertochter”
Am 28.08.2010 lag Emmi auf einmal bei den Nachbarn im Vorgarten. 3 stunden zuvor spielte sich noch bei uns im Garten…was mit ihr geschehen ist wissen wir nicht
***
Luna 18.12.2005 – 11.01.2007

Für Luna
als kleines Wollknäuel holten wir Dich.
Du kamst von weit her.
Wir waren füreinander bestimmt.
Wir nannten Dich LUNA ,
Du warst unsere Sol.
nicht ahnend wie bald das Schicksal Dich wieder von uns nimmt.
Dich wachsen zu sehen war ein Genuss
Du warst unsere Lebensfreude
trotz Schmerzen die Du erduldet hast
Du warst uns`re Augenweide.
Wir erfuhren bald, Du bist nicht gesund
OP`s würden anstehen, es war uns egal
Man machte uns Mut, es bestand Hoffnung und wir hatten noch Zeit
die galt es zu nutzen und das taten wir
ein Jahr mit Dir, es war so wunderbar
doch eines Tages war es soweit
die Klink, OP und alles schien gut
doch dann kam ein Anruf……..
es war zu spät, Dein kleines Herz stand still.
TRAUER !! WUT ??
Wir waren nicht bei Dir in dem Augenblick
aber wir konnten Abschied nehmen
Du bist nun in unserer Nähe und das ist gut
Ganz fest verankert in unseren Herzen
zu wissen: vorbei sind all Deine Schmerzen
13 Monate intensiv und voller Spass
wir erinnern uns gern und keiner nimmt uns das !!
Gibt es feste Plätze im Hundehimmel
dann sitzt Du sicher in der ersten Reihe
schaust zu uns herunter
und siehst Deine Brüder, ganz putzmunter.
Es gibt neue Hunde, man kann wieder scherzen
doch LUNA ist EWIG in unseren Herzen.
Nach dem WARUM wollen wir nicht mehr fragen
nur eines möchten wir noch sagen:
DANKE DASS ES DICH GAB !!
(Geschrieben von Brigitte Kuhn)










